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“Sie haben Post” (oder Mein Tag)

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Es ist 22.28Uhr und ich sitze hier an meinem Esszimmertisch mit einer Tasse Tee, einem Sandwich und meinem Computer und überlege, über was ich meinen nächsten Blog schreiben könnte. Ich hatte Euch gefragt mir Fragen und Themen zu schicken, die ich berücksichtigen könnte. Ich habe sie alle gelesen und ich werde mein Bestes geben diese in den nächsten Blogspots einzuarbeiten.

Allerdings hat mich heute ein Brief erreicht, der mich zum Schreiben anspornt.
Ich habe ihn heute im Theater erhalten. Ich war gerade fertig mein Rusty-Makeup zu machen. Zunächst fiel mir auf, dass kein Absender auf dem Umschlag war. Meistens bin ich dann eigentlich schon skeptisch. Ich glaube jeder hat ein komisches Gefühl, wenn er einen Brief ohne Absender erhält. Oder?!
Ich habe ihn geöffnet und las folgendes:

„Hallo Kevin,
ich hoffe dir geht es mittlerweile mit dem Nacken wieder richtig gut und kannst voll loslegen 🙂
Ich muss aber mal was loswerden bzw. fragen:
Wie entscheidest du auf welchen Tweet du antwortest?
Es gibt manche die nett und höflich mal was schreiben/fragen aber es kommt keine Antwort.
Aber wenn mal jemand etwas „genervt“ schreibt wie „Ey ich noch nix von dir gehört wegen…“
Dann gibt es eine Antwort. (Ja es ist aufgefallen, nicht nur mir).
Ganz ehrlich? Schnall ich nicht!
Kommt aber nicht so „nett“ rüber… 😉
Und ich meine nicht, wenn du krank bist. Dann ist es klar, das du da nicht antwortest. Da will man ja auch lieber gesund werden 😉
Trotzdem bist du ein super Rusty 🙂 Die Rolle ist dir ganz auf dem Leib geschneidert und dein Mienenspiel ist jedes mal wunderbar anzusehen.
Hoffentlich bleibt du der Cast noch lange erhalten!!! 🙂
Viele Grüße“

Ehrlich… Mir blieb für einen kurzen Moment der Atem stehen.
Nun stand ich da, mit einem Brief in der Hand, der für mich wie eine Beschwerde klang. Mit an mich gerichteten Fragen. Aber anonym. Wie soll ich denn darauf reagieren? Deswegen dachte ich wäre dies der perfekte Zeitpunkt, und dieser Brief das perfekte Mittel, mit Euch über das Thema mein Privat- und Arbeitsleben, Twitter, Facebook etc. zu reden. Und ich hoffe, dass ich der Person, die mir diesen Brief gesendet hat, auf diesem Wege auch eine Antwort geben kann.
Versteht mich nicht falsch. Ich bin überhaupt nicht sauer auf diesen Brief. Fand ihn nur perfekt euch ein bisschen mehr über mich zu erzählen.

Vielleicht ist es ein Anfang, wenn ich meinen Tagesablauf beschreibe.
Hier kommt der Tagesablauf eines Musicaldarstellers. Natürlich spreche ich hier nicht für Alle. Und jeder Tag ist anders. Aber so war mein Tag heute…

Mein Wecker klingelt wie oft um 10.30Uhr. Bin gestern erst relativ spät ins Bett gekommen, weil es nicht so leicht ist, nach der Show direkt ins Bett zu fallen. Es ist wie ein Rausch. Mein Körper muss dann erstmal runter fahren.
Dann stehe ich auf. Füttere meine 2 Katzen. Sie kriegen immer zuerst ihr Frühstück. Dann fange ich an mir eine Tasse Tee zu machen. Mache den Fernseher nebenbei an und mache mir Frühstück. Ist ja wie wir alle wissen, die wichtigste Mahlzeit des Tages.
Sobald ich aufgegessen habe gehts ab ins Badezimmer. Da mache ich mich erstmal frisch.
Und nun beginnt der Arbeitstag! Ich mache meinen Computer an und schaue was bei meinen öffentlichen Medien so los ist. Ich checke Twitter, Facebook, die Webseite und meinen E-Mail-Account. Ich versuche, so gut es geht, auf alles zu reagieren, und wenn es nur der Like-Button ist. Aber ich will euch wissen lassen, dass ich es gelesen habe. Mehr dazu gibt es später.
Das dauert schon ca. 2 Stunden. Bei über 400 Likes auf Facebook und 725 Followern auf Twitter kommt da einiges zusammen.
Dann musste ich auch schon wieder los. Ich hatte einen Termin beim Physiotherapeuten. Zwar hat sich die Sache mit meinem Nacken verbessert, aber ist noch nicht auskuriert. Nur 2 Tage krankmelden waren nicht genug. Aber es gab viele Termine in der letzten Zeit und ich wollte mein Bestes geben, diese alle wahr nehmen zu können. Darum musste ich schnellstmöglich wieder an die Arbeit. Doch das 20 Kilo schwere Kostüm verlangsamt den Prozess ein wenig.
Nach meinem Physiotermin hieß es noch schnell einkaufen fahren.
Ja! Ob man es glaubt oder nicht, ich muss selber einkaufen gehen. Kleiner Spaß.
Dann ging es schnell wieder nach Hause.
Ein Telefondate mit meinem Agenten. Dann ein Telefondate mit einer Kollegin über ein Projekt, über das ich noch nichts offiziell sagen kann. Eines von vielen.
Und schon konnte ich die Tasche packen um zur Arbeit zu fahren. Im Theater angekommen, schnell etwas in der Kantine essen. Anfangen zu Schminken. Post im Theater checken. Vocalwarmup. Skatewarmup. Kostüm anziehen. Und ab gehts auf die Bühne.
Nach der Show in die Dusche. Und wieder nach Hause fahren. Dann mache ich mir meistens ein Sandwich und einen Tee zum Abendbrot und nun sitze ich hier.
Mittlerweile den Tee ausgetrunken und das Sandwich aufgegessen. An meinem Computer und schreibe schon seit genau einer Stunde. Es ist nun genau 23.28Uhr. Was ein Zufall.

Dies war mein heutiger Tag im Schnelldurchlauf. Jetzt werdet ihr euch denken: „Warum schreibt der das?“ Ich wollte euch einen kleinen Einblick in meinen Tagesablauf geben. Damit ihr seht, dass ich mein Bestes gebe mit Euch in Kontakt zu sein.
Und dieses Tagesbeispiel ist noch ein „ruhiger“ Tag. Hier waren keine Presse- oder Fototermine. Keine Meet & Greets. Dies war ein ganz normaler Tag. Ich sitze oft und viel am Computer und versuche so gut es geht auf alle Fragen und Kommentare irgendwie zu reagieren. Manchmal gibt es Tage, da kann ich nur schnell was Twittern, aber auf nichts reagieren. Weil ich dann vielleicht keine Zeit habe. Manchmal bekomme ich auch Fragen, auf die ich leider keine Antwort geben kann oder sogar geben „darf“. Dies ist nie persönlich zu nehmen. Ihr dürft „niemals” denken, dass ich jemandem nicht Antworte, weil ich ihn nicht mag. Ich bin froh über jeden Einzelnen dieser Likes und euch Followern. Jede Unterstützung gibt mir das Zeichen, dass es euch gefällt, was ich tu und baut mich auf, dran zu bleiben. Viele stellen sich das einfach vor. Das ich mal Abends vorbeikomme in Bochum, die Show zu spielen, und sonst den ganzen Tag Zeit habe um vor dem Computer zu sitze. Ich habe einen vollen Tagesablauf, den ich Liebe. Das gehört zum Künstler sein dazu. Wir machen viel Nebenbei. Die Bühne ist unsere Leinwand und wir wollen darauf kreativ sein. Doch dazu gehört viel organisatorische Arbeit, die viele Menschen nicht sehen. Man verzichtet auf vieles. Wie ihr vielleicht im Tagesablauf gesehen, habt, war da kein Telefondate mit meiner besten Freundin aufgelistet oder Kaffeetrinken mit meiner Clique.
Ich erwarte hiermit kein Mitleid. Ich liebe meine Arbeit. Meinen Traum.
Doch wenn mich dann so ein Brief erreicht, macht es mich ein wenig traurig, da ich euch verspreche mein Bestes zu geben für meine Fans da zu sein.

Wer auch immer diesen Brief geschrieben hat. Ich Danke dir für deine Zeilen. Ich Danke für deine lieben Worte. Ich freue mich, dass du es super findest, was ich in der Rolle Rusty auf die Bühne bringe. Das weiß ich sehr zu schätzen. Und ich hoffe auch weiterhin dich daran zu Erfreuen.
Doch hoffe ich auch, dass ich mit diesem Blogspot dein Verständnis erreiche.
Auch möchte ich dir hiermit noch etwas mitgeben. Du beschwerst dich in deinem Brief darüber, dass ich auf Leute reagiere, die mir „genervte“ Nachrichten schreiben, da ich im Vorfeld nicht auf Kommentare geantwortet hatte. Du tust mit deinem anonymen Brief eigentlich nichts anderes, als all die Anderen, über die du dich grade in deinem Brief beschwert hattest.
Daher bekommst auch du eine Reaktion auf deinen Brief. Mit diesem Blogspot.

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